Rechtslage telefonüberwachung

Dabei soll es auch bleiben - sowohl für die Randdaten des Telefonverkehrs als auch für jene des Postverkehrs. Der Bundesrat hatte ursprünglich eine Verlängerung der Aufbewahrungsdauer vorgeschlagen. Die Strafverfolgungsbehörden sollten auch nach zwölf Monaten noch auf die Daten zugreifen können. National- und Ständerat stimmten dem zunächst zu, kamen aber später darauf zurück - im Einvernehmen mit dem Bundesrat: Um nicht die ganze Vorlage zu gefährden, verzichtete er auf eine längere Aufbewahrung. Verschiedene europäische Staaten kürzten in der Folge die Fristen oder verzichteten ganz auf die Vorratsdatenspeicherung.

Für die Schweiz ist das Urteil nicht bindend, doch diente es den Gegnern als Argument. Aufbewahrung in der Schweiz nicht zwingend. Umstritten war bis zuletzt, ob die Fernmeldedienstanbieter neu verpflichtet werden sollten, die Randdaten in der Schweiz aufzubewahren. Der Nationalrat wollte damit die Datensicherheit gewährleisten und Schweizer Unternehmen einen Vorteil verschaffen, die auf Datenspeicherung spezialisiert sind.

Sommaruga sagte, das Schweizer Datenschutzgesetz gelte auch dann, wenn die Daten auf Servern im Ausland aufbewahrt würden. In der Einigungskonferenz setzte sich der Ständerat durch. Der Nationalrat lenkte schliesslich ein, mit zu 28 Stimmen bei 13 Enthaltungen. Wäre der Nationalrat ihm gefolgt und hätte den Antrag der Einigungskonferenz abgelehnt, wäre das ganze Gesetz gescheitert.

Der Aufbewahrungsort sei ein Nebenaspekt, befanden sie. Skepsis auf rechter und linker Seite. Die Befürworter warfen den Gegnern eine widersprüchliche Haltung vor: Die SVP fordere stets eine Verschärfung der Strafen, wolle nun aber nicht die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Mörder und Pädokriminelle gefasst werden könnten. Vorgeworfen wurde den Gegnern aus den Reihen der SVP auch, dass sie das neue Nachrichtengesetz befürworteten, das präventive Überwachung ermöglicht, und sich gleichzeitig gegen das BÜPF stellten, das die Überwachung in Strafverfahren betrifft. Skip to content Home Uncategorized Rechtslage telefonüberwachung.

Diese Regelung ist zwar erst am 1. Sie sind hier: Januar in Kraft getreten Art.

Zufallsfunde aus der Telefonüberwachung Neu sind auch kleinere Anbieter zur Mitwirkung verpflichtet. Überwachung am Arbeitsplatz: Abhören bzw. Die Angelegenheit ist daher leider nicht so einfach zu beantworten, denn hier gibt es zwei Seiten der Medaille zu betrachten — die des Anrufers und die des Mitarbeiters im CallCenter. Eine explizite Rechtsgrundlage zum Mitschneiden des gesprochenen Wortes des Anrufers zur Sicherung der Qualität existiert nicht.


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  • 16. März 2016.
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Deswegen ist das Mitschneiden von Telefonaten nur zulässig, wenn eine Einwilligung des Anrufers vorliegt. Bei einem Mitarbeiter im Callcenter sieht die Sachlage nicht anders aus.

Informationen zum Datenschutz

Auch hier ist eine Einwilligungserklärung erforderlich. Auch ist darauf hinzuweisen, dass eine arbeitsvertragliche Regelung nicht als wirksame Einwilligung in das Aufzeichnen von Beschäftigten-Telefongesprächen zu bewerten ist. Vorabkontrolle vom Datenschutzbeauftragten durchgeführt worden sein. Sie sollten sich daher für weitere Informationen an Ihren Datenschutzbeauftragen wenden.

Wie ist das mit Webkonferenzen, bei denen Kollegen gleichzeitig telefonieren? Dort ist es sicher nicht so, dass das gesprochene Wort nicht öffentlich ist-zumindest im Team ist es öffentlich.

Wenn nun ein Chef in dieser Situation aus tickt und Beleidigungen bzw. Sehe ich das richtig? Nur so kann man doch rechtssicher die Frequenz und Art des Mobbings dokumentieren. Wahrscheinlich dürfte es sich bei dem Mitschnitt dann um eine unzulässige Aufzeichnung handeln.

Überwachung am Arbeitsplatz: Abhören bzw. Aufzeichnung von Telefonaten zur Qualitätskontrolle

Gerade bei einem Gespräch mit mehreren Teilnehmern bieten sich durch Zeugenaussagen der anderen Gesprächsteilnehmer jedoch auch andere Beweismöglichkeiten an, so dass man gerade in diesem Fall wahrscheinlich auf einen Mitschnitt verzichten kann. Um Mobbing am Arbeitsplatz wirksam zu unterbinden, sollten Sie sich am besten an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden.

Ich möchte das Diktiergerät aus einem ganz anderen Grund nutzen: Bedingt durch eine psychische Krankheit habe ich oft Angst, unpassende oder brisante Informationen weiterzugeben. Mein Arzt meint, dass die Nutzung zu diesem Zweck ok ist. Es geht nur um Gespräche, an denen ich selbst beteiligt bin. Es kann kein anderer auf die Aufzeichnungen zugreifen und ich lösche sie auch später wieder. Mit dem Diktiergerät als Sicherheit könnte ich mich wieder freier in der Öffentlichkeit bewegen. In Ihrem besonderen Fall könnte dies aufgrund Ihrer Krankheit jedoch möglicherweise auch durch einen Rechtfertigungstatbestand gedeckt sein.

Dies vermögen wir jedoch an dieser Stelle sicher nicht zu beurteilen. Wir empfehlen dies am besten einmal von einem Anwalt abklären zu lassen. Eine Alternative wäre natürlich auch, Sie informieren Ihre Gesprächspartner über die Aufzeichnung und lassen sich deren OK dafür geben, dann ist das kein Problem.

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Danke für die schnelle Antwort. Mein Rechtsanwalt meint auch, dass ich das machen kann. Es geht mir nur darum, dass ich theoretisch prüfen kann, was ich gesagt habe. Für mich war das Leben auch schöner, als ich diese Angst noch nicht hatte. In unserem Betrieb werden die Telefongespräche zur Qualitätssicherung, für Coaching- und Schulungszwecke aufgezeichnet. Die Kunden werden selbstverständlich darüber informiert.

BGH 3 StR /08 - November (LG Oldenburg) · subsnaromicmao.gq

In der Zukunft sollen wir uns die eigenen Gespräche zu Trainingszwecken anhören, einen Call raussuchen und an die Qualitätsabteilung schicken. Schon das Schicken des aufgezeichneten Calls finde ich bedenklich, da dies per E-Mail erfolgen soll. Ist dies zulässig? Muss ich dann dulden, dass dies auf dem oben beschriebenen Weg stattfindet? Ich habe nichts dagegen, wenn mein Vorgesetzter, bzw. Laut meinem Vorgesetzen wurde das Vorhaben durch den Datenschutzbeaftragten bewilligt.

Bin ich da auf dem Holzweg, ist ist da wirklich etwas nicht in Ordnung? Grundsätzlich ist aus datenschutzrechtlicher Sicht eine Aufzeichnung von Telefonaten nur mit Einwilligung der betroffenen Gesprächspartner zulässig. Eine Aufzeichnung unterliegt auch einer strengen Zweckbindung: aus datenschutzrechtlicher Sicht kann die Gesprächsaufzeichnung nur zu bestimmten Zwecken gerechtfertigt werden, bspw. Ob hierunter auch die Bewertung durch Kollegen fällt, ist fraglich, müsste aber im Einzelfall — nicht nur aus datenschutzrechtlicher, sondern auch aus arbeitsrechtlicher Sicht — geprüft werden.

In unserem Call Center soll jetzt eine neue Software kommen, wo alle Gespäche aufgenommen werden, und sogar Bildschirmaufzeichnungen gemacht werden.

Überwachung am Arbeitsplatz: Abhören bzw. Aufzeichnung von Telefonaten zur Qualitätskontrolle

Inwieweit ist dies zulässig und darf das überhaupt ein Dauerzustand sein? Die Aufzeichnung von Gesprächen ist grundsätzlich nur mit Einwilligung der Betroffenen Mitarbeiter und Kunde zulässig. Auch bei Bildschirmaufzeichnungen — wenn sich dort personenbezogene Informationen befinden z.

Dies erscheint hier fraglich. Die Software sollte in jedem Fall datenschutzrechtlich im Rahmen einer Vorabkontrolle überprüft werden. Mitarbeiter haben versucht sich zu wehren gegen Videoüberwachung mit Akustik, die in Nähe der Arbeitsplätze installiert wurde bei der Firma [Name gelöscht].

Folge: mehrfache Kündigungen, BR wurde abgewiegelt. Gibt es da keine explizieten Gesetze. Behauptungen des GF sind nur bedingt richtig! Siehe: Was tun bei der Vermutung einer unzulässigen Videoüberwachung am Arbeitsplatz? Videoüberwachung und Datenschutz. Meine Chefin hat mit mir ein Telefongespräch geführt. In einem 2. Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass beim 1. Telefonat eine 2. Person zugegen war, die das Telefonat mitgehört hat und protokolliert hat. Heimlich darf abgesehen von ganz wenigen Ausnahmefällen niemand Telefonate mithören. Das richtige Vorgehen ist es, dem Gesprächspartner bereits zu Beginn des Gespräches mitzuteilen, dass eine weitere Person anwesend ist.

Ich arbeite in einem Kundencenter für einen Telefonie und Internetanbieter. Auch in unserer Firma soll jetzt vom Auftraggeber Software auf jeden Rechner aufgespielt werden, die an bestimmten Tagen jedes Telefonat und alle dazugehörigen Bildschirmbewegungen aufzeichnet.

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Der Kunde wird vor jedem Gespräch informiert, wir nicht. Die Auswertung soll dann durch Fachberater erfolgen. Aus bereits negativen Erfahrungen gleiches Unternehmen — anderer Standort möchte ich nicht unterschreiben. Wie kann ich argumentieren und meiner Einstellung Nachdruck verleihen? Ähnlich sieht es bei dem Mitschneiden der Bildschirmbewegung aus. Grundsätzlich ist es zu empfehlen, dass Sie das Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten suchen.

Eine Betriebsvereinbarung könnte unter diesem Umständen ggf.